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Gesetzesänderungen: Was Arbeitgeber zum Jahresbeginn 2015 wissen müssen

Gesetzesänderungen: Was Arbeitgeber zum Jahresbeginn 2015 wissen müssen

  • Was hat sich im neuen Jahr geändert? 
  • Kranken- & Pflegeversicherung und mehr 
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E-Book: Gesetzesänderungen 2015

E-Book: Gesetzesänderungen 2015
 
kostenlos
23 Seiten | A4 Druckformat | 1,9 MB
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Emsig arbeitet die Bundesregierung den Koalitionsvertrag ab. Zu Jahresbeginn 2015 sind zahlreiche Gesetze in Kraft getreten, die Arbeitgeber und Mitarbeiter kennen sollten. Hinzu kommen Richtlinien der Sozialversicherungen, neue Lohnsteuer-Richtlinien 2015 sowie wichtige BMF-Schreiben.

Eines ist sicher: Der Januar-Lohn wird anders ausfallen als der im Dezember 2014. In Branchen mit niedrigen Löhnen wird der neue gesetzliche Mindestlohn zu gravierenden Anpassungen führen. Zudem sind in vielen Fällen Aufzeichnungspflichten zu beachten.

Unser E-Book zu den Gesetzesänderungen 2015 stellt kompakt die wichtigsten Änderungen aus dem Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht dar.

Daneben lohnt sich auch ein Blick in den Lexware Shop: Im Bereich „Wissen & Know-how“ bieten wir Ihnen eine breite Palette an Produkten an, die Ihnen einen vertieften Einblick in wichtige Geschäftsbereiche geben. Ob Sie nun zum Beispiel Ihr Wissen rund um Lohn und Buchhaltung vertiefen möchten, mehr über die Nutzung von Excel in Ihrem Unternehmen erfahren möchten oder ganz allgemein Ihr Unternehmerwissen rund um Steuern, Finanzen, Mitarbeiter, Verkauf etc. verbessern wollen – mit den Cloud-basierten Lösungen von Lexware sind Sie immer bestens informiert.

Lohn

Gesetzlicher Mindestlohn

Erstmals ab 1. Januar 2015 gilt in Deutschland flächendeckend ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Stunde. Jeder im Inland tätige Mitarbeiter kann diesen beanspruchen. Für rund 3,7 Millionen Arbeitnehmer sollen sich hierdurch Verbesserungen ergeben.

Übergangsregelungen für bestimmte Branchen Allerdings regelt das Tarifautonomiestärkungsgesetz, dass es eine dreijährige Übergangsfrist bis Ende 2017 gibt. Damit soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass in einigen Branchen ein niedrigerer Stundenlohn als 8,50 Euro eher die Regel als die Ausnahme ist. Stufenweise soll auch dort der Mindestlohn gelten.

Die Übergangsregelung ist nur anwendbar, wenn der branchenspezifische Mindestlohn zum 1. Januar 2017 bei mindestens 8,50 Euro liegt. Ein Jahr später gilt zwingend und ohne jede Einschränkung der allgemeine gesetzliche Mindestlohn, den die Mindestlohnkommission festsetzt. Dieser wird voraussichtlich immer wieder erhöht werden.

Voraussetzung für die Übergangsregelung ist ein allgemeinverbindlicher Branchenmindestlohn. Ein solcher gilt derzeit in der Fleischbranche, für Friseure, Leiharbeiter und Wäschereidienstleister für Großkunden, die Land- und Forstwirtschaft, die Textilbranche sowie den Gartenbau. Befristete Übergangsregelungen gelten per Gesetz für Erntehelfer und Zeitungsausträger. Doch auch hier wird stufenweise der Mindestlohn eingeführt.

Ausnahmefälle Ab dem 1.1.2018 gilt der von der Mindestlohnkommission festgelegte allgemeine gesetzliche Mindestlohn für alle Arbeitnehmer über 18 Jahre ausnahmslos. Bereits ab dem 1.1.2017 dürfen 8,50 Euro nicht mehr unterschritten werden. Tarifverträge mit niedrigerem Lohn dürfen dann nicht mehr unterzeichnet werden.

In unserem E-Book lesen Sie, in welchen Fällen der Mindestlohn nicht gilt und viele weitere Infos.

Rente

Gesetzliche Rentenversicherung

Rente mit 67 – Renteneintritt vier Monate später Seit 2012 steigt schrittweise die Altersgrenze für die Rente. Konkret gilt für denjenigen, der im Jahr 1950 geboren wurde und 2015 in den Ruhestand geht, dass dieser vier Monate über seinen 65. Geburtstag hinaus arbeiten muss, um eine abschlagfreie Altersrente zu kassieren. Seit Mitte 2014 ist unter bestimmten Voraussetzungen zudem eine abschlagfreie Rente ab bereits 63 Jahren möglich.

Rentenbeitragssatz 2015 sinkt Die gute Beschäftigungssituation in Deutschland macht es möglich: Dank der vollen Rentenkassen sinkt zum 1. Januar 2015 der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung um 0,2 Prozentpunkte auf 18,7 %.

Mindestbeitrag in der gesetzlichen Rentenversicherung sinkt Ab 1. Januar 2015 beträgt der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung 84,15 Euro monatlich. 2014 lag er noch bei 85,05 Euro.

Neue Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungen Ab dem 1. Januar 2015 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West von 5.950 Euro im Jahr 2014 auf 6.050 Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 5.000 Euro in 2014 auf 5.200 Euro.

Die Versicherungspflichtgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich 2015 auf 54.900 Euro jährlich (2014: 53.550 Euro). Wer mit seinem Einkommen darüber liegt, kann eine private Krankenversicherung abschließen.

Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Beitragsanteil der Arbeitgeber wird bei 7,3 % gedeckelt Ab 2015 wird der allgemeine Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen bei 14,6 % festgeschrieben (2014: 15,5 %). Die Hälfte, nämlich 7,3 %, trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte der Arbeitgeber. Benötigen die Kassen mehr Geld, können sie einkommensabhängige Zusatzbeiträge erheben. Dies ist auch der Regelfall.

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz für das Jahr 2015 wurde auf 0,9 % festgelegt. Jede Krankenkasse bestimmt selbst, wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz tatsächlich ausfällt. Die meisten Krankenkassen haben für 2015 exakt 0,9 % bekanntgegeben. Die Techniker Krankenkasse beispielsweise bleibt hingegen um 0,1 %-Punkte darunter, andere Krankenkassen erheben einen höheren Zusatzbeitrag, der jedoch vom Arbeitnehmer allein zu finanzieren ist.

Gesetzliche Pflegeversicherung

2015 tritt die erste Stufe der Pflegereform in Kraft. Infolgedessen steigt der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte.

Verbesserte Pflegeleistung erfordert höheren Beitrag Arbeitgeber und -nehmer müssen hälftig 2,35 Prozent des Bruttolohns in die Pflegeversicherung einzahlen. Zu beachten ist dabei allerdings die Beitragsbemessungsgrenze. Diese liegt bei 4.125 Euro monatlich. Ab diesem Einkommen wird der Beitrag gedeckelt, steigt also trotz höherem Einkommen nicht mehr an. Die maximale Beitragshöhe zur Pflegeversicherung für einen Arbeitnehmer liegt daher bei 96,94 Euro monatlich, von denen er 48,47 Euro selbst zahlt.

Damit der Beitragssatz in der Pflegeversicherung auch künftig möglichst stabil bleibt, wird ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet. Von 2015 bis 2033 fließen 0,1 Prozentpunkte der Beiträge in den Fonds.

Mehr Flexibilität für pflegende Angehörige Menschen, die Beruf und Pflege von Angehörigen in Einklang bringen müssen, erhalten mehr zeitliche Flexibilität. Eine zweijährige Familienpflegezeit sowie eine bezahlte Auszeit von zehn Tagen sollen Beschäftigten die Pflege eines schwer kranken Angehörigen erleichtern. Während der Familienpflegezeit kann dieser seine Wochenarbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren.

Bislang gab es nur eine unbezahlte Auszeit. Künftig wird für bis zu zehn Tagen im Jahr ein Lohnersatz gezahlt, für den jährlich rund 100 Millionen Euro aus der Pflegeversicherung bereitstehen sollen. Neu ist zudem der Anspruch auf ein zinsloses Darlehen, das während der monatelangen Pflegezeiten das fehlende Einkommen ausgleichen soll. Dieses muss jedoch zurückgezahlt werden.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben nunmehr einen Rechtsanspruch auf 24 Monate Familienpflegezeit. Während dieser können sie ihre Wochenarbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren.

Wichtig: Dieser Rechtsanspruch gilt nur in Unternehmen mit mindestens 25 Beschäftigten. Kleinbetriebe, die rund 90 % aller Firmen ausmachen, sind hierzu nicht verpflichtet.

Screen vom Inhalt Ebook Gesetzesänderungen 2015

Gesetzesänderungen 2015

In unserem E-Book zu den Gesetzesänderungen 2015 aus dem Arbeits-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht finden Sie außerdem Informationen zum Elterngeld, zur Künstlersozialabgabe, zu Geringfügigkeits-Richtlinien und zu Änderungen im Steuerrecht!

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