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Steuertipps zum Online-Handel für Unternehmer

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E-Book: Steuer-1x1 für Online-Shops

E-Book: Steuer-1x1 für Online-Shops
 
kostenlos
18 Seiten | A4 Druckformat | 0,9 MB
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Sind Sie Unternehmer und möchten Ihre Waren nicht mehr nur in Ihrem stationären Ladengeschäft anbieten, sondern Millionen potenziellen Kunden über einen eigenen Online-Shop oder über Verkaufsplattformen wie eBay oder Amazon? Dann ist das sicherlich eine gute Idee, um Ihre Umsätze zu steigern. Doch der Online-Handel bringt auch neue Herausforderungen mit sich. Insbesondere im Steuerrecht haben gewerbliche Online-Händler zahlreiche Besonderheiten zu beachten. Wer online loslegt, ohne sich vorher Gedanken über die steuerlichen Konsequenzen zu machen, riskiert bei späteren Betriebs- oder Umsatzsteuerprüfungen Steuernachzahlungen.

Mit diesem E-Book erhalten Sie die wichtigsten steuerlichen Spielregeln zum Online-Handel an die Hand. Beherzigen Sie unsere Praxistipps, Hinweise und Beispiele, dürften Sie in der Lage sein, „betriebsprüfungssicher“ bzw. „finanzamtssicher“ online zu handeln.

Was dieses E-Book so besonders macht? Es wurde von Lexware-Steuerexperten erstellt. Die Mischung macht es aus. Für steuerliche Sicherheit sorgen nicht nur die Tipps von kundigen Steuerberatern, sondern auch die Erfahrungen von Betriebsprüfern der Finanzverwaltung, die einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Alle Informationen erhalten Sie in unserem E-Book „Steuer-1x1 zum Online-Handel für Unternehmer“.

1. Verschiedene Möglichkeiten des Online-Handels

Um auf die Erfolgsschiene Online-Handel aufzuspringen, stehen Ihnen zwei unterschiedliche Möglichkeiten zu. Gemeint ist der Handel mit Waren mittels

Steuertipps Online-Handel Shopgewitter

  • eines eigenen Online-Portals bzw. mittels eines eigenen Online-Shops. Vorteil: Sie müssen keine Verkaufsprovisionen an Dritte bezahlen. Nachteil: Sie müssen selbst dafür sorgen, dass potenzielle Käufer auf Ihren Online-Auftritt aufmerksam werden.
  • einer Mitgliedschaft bei eBay, Amazon oder einem anderen Handelsportal, über die Sie Ihre Waren anbieten können. Vorteil: Sie müssen keine eigene Werbung machen. Darum kümmert sich der Betreiber des Online-Handelsportals. Nachteil: Der Service vom Betreiber des Online-Portals hat seinen Preis. Sie zahlen Einstellgebühren und Provisionen aus den Verkaufserlösen.

Entscheiden Sie sich dafür, Ihre Waren künftig auch online zu vertreiben, dürften häufigere Besuche des Betriebs- oder Umsatzsteuerprüfers vorprogrammiert sein. Eine lästige Begleiterscheinung, die aber angesichts deutlich höherer Umsätze verkraftbar erscheint. Wichtig ist nur, dass Sie auf den Besuch des Finanzamts vorbereitet sind, indem Sie bereits im Vorfeld alle steuerlichen Besonderheiten im Online-Handel kennen und umsetzen.

2. Online-Handel über eigenen Online-Shop

Setzen Sie nicht auf eine 08/15-Version bei Ihrem künftigen Online-Shop, sondern bevorzugen eine professionelle Online-Lösung, haben Sie folgende drei Möglichkeiten.

  1. Eigenes Personal: Sie stellen einen IT-Fachmann in Ihrem Betrieb an, der den Online-Shop erstellt, wartet und die Waren verkaufswirksam einstellt.
  2. Kauf: Professionell eingerichtete Online-Shops können Sie bereits von spezialisierten Firmen käuflich erwerben. Nicht die billigste Variante, aber sicherlich nicht die zeitaufwändigste.
  3. Dienstleister: Sie beauftragen einen selbstständigen Dienstleister damit, Ihnen nach Ihren Vorstellungen einen Online-Shop aufzubauen.

Sie haben als Unternehmer selbst in der Hand, ob sich die Investitionen für den eigenen Online-Verkaufsshop sofort steuersparend auswirken oder ob die Steuervorteile nur verteilt auf mehrere Jahre ankommen. In der Praxis dürften Unternehmer eher an der ersten Variante mit dem Sofortabzug der Ausgaben interessiert sein. Die gesparten Steuern erleichtern die Investitionen.

2.1 Keine Abschreibung des Kaufpreises für eine Domain

Bevor wir Ihnen die Spielregeln zur Behandlung der Ausgaben im Zusammenhang mit der Erstellung eines Online-Shops verraten, beleuchten wir zuerst noch die Domain. Damit möglichst viele potenzielle Kunden auf Ihrer Web-Site landen und viele Kunden immer wieder mal in Ihrem Online-Shop vorbeischauen, benötigen Sie eine einprägsame und werbewirksame Internet-Adresse (= Domain).

Prüfen Sie über www.denic.de, ob Ihre Wunsch-Domain schon vergeben ist. Falls nicht, lassen Sie sich bei einem Online-Anbieter mit Ihrer Wunsch-Domain registrieren. Die Kosten für die Nutzung dieser Domain sind in voller Höhe als Betriebsausgaben abziehbar.

Ist Ihre Wunsch-Domain jedoch bereits vergeben, besteht meist die Möglichkeit, dem Inhaber diese Domain abzukaufen. Und hier gilt es, eine Besonderheit zu beachten. Durch die Zahlung eines Kaufpreises entsteht ein immaterielles Wirtschaftsgut, das allerdings nicht abgeschrieben werden darf. Denn eine Domain ist nicht abnutzbar. Der Kaufpreis wirkt sich erst beim Wiederkauf der Domain steuerlich aus.

2.2 Online-Shop: Erstellung durch eigenes Personal

Steuertipps Online-Handel Arbeitsvertrag

Haben Sie eigenes Personal, das in der Lage ist, den Online-Shop nach Ihren Vorstellungen zu erstellen, dann dürfen Sie sämtliche Ausgaben wie Lohnkosten, Kosten für den Kauf spezieller Software und Kosten für Schulungen sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben vom Gewinn abziehen.


2.3 Online-Shop: Kauf einer Komplettlösung

Haben Sie nicht das geeignete Personal für die Erstellung eines Online-Shops und möchten Sie typische Anfängerfehler vermeiden, können Sie auch auf eine Komplettlösung setzen. Spezialisierte Firmen bieten Branchenlösungen an. Erwerben Sie eine Komplettlösung für Ihre Branche, erwerben Sie ein immaterielles Wirtschaftsgut, das nach § 5 Abs. 2 EStG zu aktivieren ist. Das bedeutet für den Betriebsausgabenabzug, dass der Kaufpreis für den Online-Shop auf eine bestimmte Nutzungsdauer verteilt abgeschrieben werden muss.

Übrigens: Wenn Sie nach einer intelligenten Software-Lösung suchen, um Ihre Warenwirtschaft effizient abzuwickeln, empfehlen wir Ihnen Lexware warenwirtschaft premium handel oder auch Lexware financial office premium handel. Die netzwerkfähigen Programme bieten maßgeschneiderte Funktionen für die Handelsbranche sowie vielfältige Auswertungsmöglichkeiten.

Im Lexware Shop finden Sie noch weitere kaufmännische Komplettlösungen. Informieren Sie sich!

2.4 Online-Shop: Beauftragung eines selbstständigen Dienstleisters

Fehlt Ihnen geeignetes Personal für die eigene Erstellung eines Online-Shops und bieten spezialisierte Unternehmen auch keine brauchbaren Komplettlösungen, können Sie auch einen selbstständigen IT-Spezialisten mit der Erstellung eines Online-Shops nach Ihren Vorstellungen beauftragen. Aus steuerlicher Sicht gibt es die beiden folgenden Beauftragungsvarianten, die zu verschiedenen steuerlichen Konsequenzen führen:

  • Dienstleistungsvertrag: Handelt es sich bei dem Vertrag mit dem IT-Spezialisten um einen Dienstleistungsvertrag, dürfen die von ihm in Rechnung gestellten Leistungen sofort als Betriebsausgaben vom Gewinn abgezogen werden (siehe Textziffer 2.2). Bei einem Dienstleistungsvertrag geben Sie Anweisungen, die der Dienstleister ausführt. Für das fertige Produkt hat der Dienstleister kein Haftungsrisiko, wenn er die geforderten Leistungen nach Ihren Angaben umgesetzt hat.
  • Werkvertrag: Handelt es sich bei dem Vertrag zur Erstellung des Online-Shops dagegen um einen Werkvertrag, schuldet der IT-Spezialist ein fertiges Produkt, das er selbstständig nach den Vorstellungen seines Auftraggebers erstellt. Er haftet zudem für Mängel. In diesem Fall erwerben Sie als Auftraggeber ein immaterielles Wirtschaftsgut, das abgeschrieben werden muss (siehe Textziffer 2.3).

Im Rahmen von Betriebsprüfungen entlarven die Prüfer des Finanzamts solche Werkverträge meist mit einer einfachen Anforderung an den Unternehmer, der die Erstellung des Online-Shops in Auftrag gegeben hat. Die Anforderung an den Unternehmer lautet: „Bitte nennen Sie mir den Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen, nach dessen Vorgaben der IT-Spezialist bei Erstellung des Online-Shops vorgegangen ist. Zudem bitte ich Schrift- oder E-Mailverkehr für dieses Projekt zwischen dem Auftraggeber und dem IT-Spezialisten vorzulegen.

Kann der Unternehmer niemanden im Unternehmen benennen, der den IT-Spezialisten Schritt für Schritt angeleitet hat, ist der Vertrag als Werkvertrag einzustufen. Dass kein Schrift- oder E-Mailverkehr aufbewahrt wurde, erscheint nicht glaubwürdig, weil sich der Auftraggeber ja absichern muss, sollten technische Probleme im Online-Shop auftauchen. Ohne Aufzeichnungen könnte der Unternehmer vom IT-Spezialisten schließlich keine Nacharbeiten fordern.

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Leitfaden zu Steuertipps Online-Handel

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