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Steuertipps für Studenten und ehemalige Studenten

Steuertipps für Studenten und ehemalige Studenten

  • So sparen Sie Steuern während des Studiums  
  • Mit praktischen Beispielen 
  • Kostenlos und auf dem neuesten Stand  

E-Book: Steuer-1x1 für Studenten

E-Book: Steuer-1x1 für Studenten
 
kostenlos
22 Seiten | A4 Druckformat | 1,5 MB
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Erststudium: Sind Sie der klassische Student? Das bedeutet: Aufnahme eines Studiums direkt nach dem Abitur bzw. nach der Fachhochschulreife, keine einkommensteuerpflichtigen Nebeneinkünfte, Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Studium – aber leider keine Ahnung von Steuerrecht? Wenn das so ist, dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft. Doch dieses kostenlose E-Book gibt Ihnen viele nützliche Steuertipps an die Hand. Denn selbst wenn Sie noch keine nennenswerten Einnahmen erzielen, macht es Sinn, beim Finanzamt eine Steuererklärung einzureichen. Der Lohn Ihrer Bemühungen: Die Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Studium könnten über mehrere Jahre hinweg vom Finanzamt festgehalten und dann mit erstmals erzielten Einkünften steuersparend verrechnet werden. Die Betonung liegt auf dem Wörtchen „könnten“. Denn derzeit prüft das Bundesverfassungsgericht in mehreren Musterprozessen, ob für Studenten im Erststudium ein solcher Verlustvortrag überhaupt möglich ist. Doch nur wer aktiv wird, sichert sich die Chancen auf spätere Steuervorteile.

Ehemaliges Erststudium: Auch wenn Ihr Studium bis zu sieben Jahre her ist, besteht noch Hoffnung für Sie, dem Finanzamt die damaligen Ausgaben präsentieren und später steuersparend einsetzen zu können.

Zweitstudium: Absolvieren Sie ein Zweitstudium (= Studium nach einer abgeschlossenen Lehre oder neues Studium nach Abschluss eines ersten Studiums), haben Sie die Steuervorteile bereits in der Tasche, wenn Sie dem Finanzamt Ihre jährlichen Kosten im Zusammenhang mit Ihrem Zweitstudium präsentieren.

Hilfestellung: Dieses E-Book ist nur der Steigbügel für Sie. Die Kür ist die Nutzung einer Steuersoftware von Lexware wie „TAXMAN“ oder „QuickSteuer“. Selbst Steuerlaien holen mit diesen Steuerprogrammen die maximale Steuerersparnis heraus. Mit dem vorliegenden Ratgeber halten Sie als (ehemaliger) Student und als ehemaliger Student also bares Geld in der Hand.

Steuerregeln für das Erststudium

Steuertipps Studenten Taxman-Schulung

 

Beginnen Sie Ihr Studium nach dem Abitur, ohne vorher eine Lehre abgeschlossen oder anderweitig studiert zu haben, befinden Sie sich aus steuerlicher Sicht in einem Erststudium. Dann gelten für Sie folgende Steuerspielregeln:

 
  • Die Ausgaben im Zusammenhang mit einem Erststudium sind als Sonderausgaben abziehbar. Dieser Sonderausgabenabzug ist auf 6.000 Euro pro Jahr beschränkt. Aber Achtung: Haben Sie keine Einkünfte, bringt Ihnen der Sonderausgabenabzug leider herzlich wenig. Denn ohne Einkünfte fallen Sonderausgaben ungenutzt unter den Tisch und sind für alle Zeiten verloren.
  • Zu Studenten im Erststudium laufen vor dem Bundesverfassungsgericht mehrere Musterprozesse. Es geht um die Frage, ob Erststudenten für ihre Ausgaben „vorweggenommene Werbungskosten“ statt Sonderausgaben geltend machen dürfen.
  • Der Vorteil von vorweggenommenen Werbungskosten besteht darin, dass das Finanzamt solche Kosten über Jahre hinweg als Verluste festhält und diese später steuersparend verrechnet werden können.

Empfohlene Vorgehensweise

Steuertipps Studenten Student_Idee

Das konkrete Vorgehen für Sie als Student im Rahmen eines Erststudiums hängt davon ab, wie hoch die jährlichen Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Studium sind, ob Sie während des Studiums Einkünfte erzielen und, wenn ja, in welcher Höhe. Denkbar sind folgende Varianten:

  • Sie erzielen Einkünfte und die Ausgaben sind niedriger als diese Einkünfte.
  • Sie erzielen Einkünfte und die Ausgaben liegen über 6.000 Euro pro Jahr.
  • Sie erzielen keine Einkünfte und es fallen Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Erststudium an.

Einkünfte während des Erststudiums und geringere Ausgaben als 6.000 Euro

Erzielen Sie während eines Erststudiums bereits steuerpflichtige Einkünfte, kann es sein, dass sich der Sonderausgabenabzug bereits vorteilhaft für Sie auswirkt.

Beispiel:

Sie sind während eines Erststudiums bereits bei einem Unternehmen angestellt und verdienen 16.000 Euro pro Jahr. Die Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Erststudium betragen 3.500 Euro pro Jahr. Geben Sie eine Steuererklärung beim Finanzamt ab, wirken sich die Sonderausgaben folgendermaßen aus:

  Einnahmen aus nicht selbstständiger Tätigkeit 16.000 Euro
- Werbungskostenpauschbetrag (oder ggf. höhere Werbungskosten) -1.000 Euro
= Einkünfte 15.000 Euro
- Sonderausgabenabzug für Erststudium -3.500 Euro
= Zu versteuernde Einkünfte 11.500 Euro

Fazit: Hat ein Student im Erststudium Einkünfte, die höher als die Sonderausgaben sind, und liegen die Sonderausgaben pro Jahr unter 6.000 Euro, wirken sich die Sonderausgaben maximal steuersparend aus. Verhaltensknigge für Sie in unserem Beispielsfall: Sie sollten nur eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen und den Sonderausgabenabzug beantragen. Mehr ist nicht notwendig.

Einkünfte während des Erststudiums und höhere Ausgaben als 6.000 Euro

Haben Sie als Student einkommensteuerpflichtige Nebeneinkünfte und die Ausgaben für Ihr Studium betragen pro Jahr mehr als 6.000 Euro, würden die über 6.000 Euro liegenden Studienkosten steuerlich ungenutzt unter den Tisch fallen. Deshalb sollten Sie bei Abgabe Ihrer Steuererklärung den Abzug der Studienkosten als vorweggenommene Werbungskosten beantragen.

Sie erzielen während des Erststudiums keine Einnahmen, haben aber Ausgaben

Konzentrieren Sie sich wie viele Studenten nur auf Ihr Studium und erzielen keine Einnahmen, bedeutet der Sonderausgabenabzug, dass die gesamten Ausgaben im Zusammenhang mit Ihrem Erststudium steuerlich ungenutzt verpuffen. Auch in diesem Fall lohnt sich die Beantragung vorweggenommener Werbungskosten, um Ihre steuerlichen Chancen zu wahren.

Steuerliche Besonderheiten bei einem Masterstudium

Kindergeldanspruch

Die Eltern haben auch bei einem Masterstudium ihrer Tochter oder ihres Sohnes Anspruch auf Kindergeld – dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil entschieden (Aktenzeichen VI R 9/15 vom 03.09.2015). Voraussetzung ist allerdings, dass es sich bei dem Masterstudium um ein sogenanntes konsekutives Masterstudium handelt. Das Masterstudium muss also inhaltlich und fachlich auf das abgeschlossene Bachelorstudium abgestimmt sein. Wichtig: Im Rahmen des Kindergeldes wird das Masterstudium dann als Erstausbildung angesehen.

Praxis-Tipp:

Für den Kindergeldanspruch spielt es bei einem konsekutiven Masterstudium übrigens keine Rolle, ob das Kind nebenher noch arbeitet und wie viel er oder sie verdient.

 

Beispiel:

Hans und Erna Müller haben eine 23-jährige Tochter, die ein Bachelorstudium abgeschlossen hat und nun ein konsekutives Masterstudium aufnimmt. Die Tochter arbeitet während der Masterstudiums als wissenschaftliche Mitarbeiterin für 30 Stunden pro Woche in der Uni.

Folge: Hans und Erna haben aufgrund des BFH-Urteils vom 03.09.2015 während des Masterstudiums ihres Kindes einen Anspruch auf Kindergeld in Höhe von 190 Euro pro Monat.

So machen Studenten ihre Studienkosten steuerlich geltend

Wichtig: Geht es um die Frage, wie Studenten ihre Ausgaben im Zusammenhang mit einem Masterstudium in der Einkommensteuererklärung unterbringen, dann sollte das Masterstudium als Zweitausbildung beurteilt werden. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die Ausgaben werden dann als vorweggenommene Werbungskosten behandelt. Hat ein Masterstudent keine Einnahmen erzielt, stellt das Finanzamt aus den angegebenen Werbungskosten einen Verlust fest, der in den folgenden Jahren mit positiven Einkünften verrechnet werden kann.

Praxis-Tipp:

Dass ein Masterstudium beim Kindergeld als Erstausbildung berücksichtigt werden kann und bei Geltendmachung der Studienkosten als Zweitausbildung, hat das Bundesministerium der Finanzen in einem aktuellen Schreiben im Zuge einer Anfrage einer Bundestagsabgeordneten bestätigt (BMF-Schreiben vom 07.03.2016, Aktenzeichen IV C 5 – S 2350/09/10002 :001).

 

Beispiel:

Dem Sohn von Paul und Herta Maier fallen während des Masterstudiums aufgrund eines Auslandssemesters und wegen einiger Sonderkurse Kosten in Höhe von 7.000 Euro an. Einkünfte erzielt der Sohn während des Masterstudiums keine.

  So rechnen die Finanzämter meist So sollte die Tochter der Müllers rechnen
Steuerliche Berücksichtigung in der Steuererklärung Sonderausgaben 7.000 Euro Werbungskosten 7.000 Euro
Verlustvortrag für Verrechnung mit Einkünften in späteren Jahren 0 Euro, da es für Sonderausgaben keinen Verlustvortrag gibt 7.000 Euro, weil für Werbungskosten ein Verlustvortrag möglich ist

Fazit: Viele Sachbearbeiter in den Finanzämtern nehmen keine Differenzierung des Begriffs Erstausbildung und Zweitausbildung vor und verweisen nur stur auf das BFH-Urteil vom 03.09.2015. Studenten sollten bei Beantragung des Werbungskostenabzugs für die Ausgaben eines Masterstudiums auf das BMF-Schreiben vom 07.03.2016 hinweisen.

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